Gemeinschaftspraxis Dres. med. Gunda und Lars Harnisch
Praxis für Allgemeinmedizin / Chirotherapie / Akupunktur sowie Praxis für Amerikanische Chiropraktik / Ärztliche Osteopathie / Betriebsmedizin / Reisemedizin / Gelbfieberimpfstelle


Informationen zur Amerikanischen Chiropraktik und Osteopathischen Medizin



 


Die Amerikanische Chiropraktik hat das Ziel, die Beweglichkeit gestörter Gelenkfunktionen (gestörtes Gelenkspiel und Verschiebungen), besonders an der Wirbelsäule, wiederherzustellen. Begründer dieses Therapiesystems war der Amerikaner Daniel David Palmer.


Bei der Osteopathie (griech. ostéon = "Knochen" und páthos = "Leiden") handelt es sich um ein ganzheitli­ches manuelles Behandlungsverfahren, bei dem Funktionsstörungen des Körpers mit gezielten Hand­griffen beseitigt oder gelindert werden. Grundle­gend wird davon ausgegangen, dass der menschli­che Kör­per eine Einheit bildet, Körperfunktion und Struktur voneinander abhängig sind und dass der menschliche Körper selbstregulierende Kräfte be­sitzt.


 

In welchen Fällen helfen Amerikanische Chiropraktik und Osteopathie?

 


Beide Therapieformen können vor allem dort helfen, wo Leiden am Bewe­gungsapparat bis hin zu scheinbar unerklärba­ren Schmerzen der inneren Organe auftreten. Auch Be­schwerden der Blut- und Lymph­gefäße werden mit Hilfe der Amerikanischen Chiropraktik und Osteopathie behandelt. Weitere Anwen­dungsgebiete sind chro­nische Kopfschmerzen, Rü­ckenschmerzen, Ohrgeräusche (Tinnitus) uvm. Der Therapeut kann tief­greifende Wirkungen erreichen – in manchen Fäl­len stellt sich die Heilung schon nach wenigen Sitzungen ein. Bei schwierigen und "alten" Prob­lemen ist - wie in jeder Medizin - ein längerer Be­handlungszeit­raum erforderlich.

 


Funktionelle Störungen



Werden die Bewegungen einzelner Körperstruktu­ren eingeschränkt, beeinflusst das deren Funktion und ist diese erst einmal gestört ("Dysfunktion"), dann zeigt sie dies in der Regel in Form einer einge­schränkten Beweglichkeit. Nicht immer signalisiert uns der Körper eine Funk­tions­störung durch Schmerzen oder andere Beschwerden, denn unser Organismus ist sehr an­passungsfähig und kann manche "Störung", wie Fehlhaltungen, stressbe­dingte Verspannungen oder sogar Verletzungen lange Zeit ausgleichen. Dabei wird die eingeschränkte Funktion von ande­ren Körperstrukturen übernommen. So "verla­gern" sich Funktionsstörungen und wirken sich auf an­dere Bereiche des Körpers aus.

 



Wem hilft die Osteopathische Behandlung?



Prinzipiell kann sie jedem helfen. Osteopathische Erkrankungen kommen in allen Altersstufen vor. Bei Säuglingen, die unter der Geburt einem vermehrten Stress ausgesetzt waren, kann eine osteopathische Diagnostik und Therapie genauso sinnvoll sein wie betagten und hochbetagten Menschen mit vielfältigen Beschwerden im Bereich der Wirbelsäule oder der Körpergelenke. Entzündungen und Tumore können in keinem Fall durch Osteopathie behandelt werden.



Kostenübernahme:



Seit 2012 beteiligen sich viele gesetzliche Krankenkassen an den Kosten osteopathischer Behandlungen. Eine aktuelle Liste können Sie hier einsehen:


www.osteokompass.de



Beschwerden, bei denen Amerikanische Chiropraktik und Osteopathie helfen können (Auswahl):



Bewegungsapparat:

 

lang anhaltende Rückenschmerzen

andauernde Nacken- oder Kopfschmerzen bzw. Migräne

Folgen von Unfallverletzungen (z. B. Schleu­derverletzungen der Halswirbelsäule)

Kiefergelenksprobleme

Rheumatische Erkrankungen


 

HWS seitlich und Dens-Zielaufnahme des 2. Halswirbels, Quelle: Wikipedia, Hellerhoff



Kinderheilkunde:

 


Veränderte Schlafhaltung („Liegeglatze“)

Schrei-Kind, Spei-Kind

Verdauungsprobleme

Wachstumsverzögerung, hoher Gaumen

KISS- / KIDD-Syndrom

Haltungsprobleme, Koordinationsstörungen

Störungen der Augenkoordination

Sprachentwicklungsstörungen

Konzentrationsschwächen, ADS bzw. ADHS

Legasthenie

Einnässen




Innere Organe:

 


Verdauungsprobleme

Inkontinenz, Reizblase

Herzrasen und Herzrhythmusstörungen

Chronische Leiden am vegetativen Nerven­system (z. B. lang anhaltende Ner­vosität oder Schlaflosigkeit)

Regel- oder Prostatabeschwerden

unklare Schwellungen

 


HNO:

 

Ohrgeräusche

chronische Infektneigung

Schwindelzustände

Zähneknirschen




Der osteopathische Weg



Die Wirkung einer osteopathischen Behandlung können Sie selbst steigern, indem Sie sich unmittelbar im Anschluss an die Osteopathie-Behandlung selber "mobilisieren".


Machen Sie einen Spaziergang von der Praxis aus die "Au" weiter entlang bis zur Gabelung der Straße. Halten Sie sich links und gehen Sie den "Auweg" bis zum Wendeplatz. Hinter dem letzten Haus auf der rechten Seite gelangen Sie über einen kurzen ansteigenden Fußweg zur "Ivenbergstraße". Jetzt halten Sie sich wiederum rechts. Gehen Sie weiter bis zum Ende der "Iwenbergstraße". Links neben dem Haus Nr. 31 führt Sie ein Schotterweg nach wenigen Metern auf den "Bubsberg". Jetzt ist die Straße wieder asphaltiert. Gehen Sie den "Bubsberg" nach rechts hinab und Sie gelangen zurück in die "Au". Die Praxis liegt ca. 50 m links von der Kreuzung.


Für den Spaziergang werden Sie ungefähr 20 Minuten benötigen.